Kapitel 20

•Dezember 1, 2008 • Schreibe einen Kommentar

topic: soz.20jhd

ther.medata: medata.sxml

w?2use4: 2show th.phenomena d.20jhd w.seem us.our.perspekt.21jhd ntbelievbl & ntxplainbl

lang=ger.20jhd/trial

txt=„Zu allererst lässt sich fesstellen, dass welt uns im 20. Jahrhundert noch in einem Zustand unbewusster Subjekte befanden. Wenige Ideen (begriff:Glaubenssysteme eg: Kapitalismus, Christentum, Google_Realität, Gothic, Daoismus, Harry_Potter, Amerika, soziale_Phobie, Youtube) kontrollieren den Diskurs. Blind_Spot bzw. Tapu von welt waren u.a. Kritik am Glauben von Subjekten, th. Sexualität.v.Subjekten,real existierende Strukturelle Gewalt (prägendes Merkmal der Gesesellschaften (xplain: Organisationen von Subjekten in maximalmöglichen Tabellen, später abgelöst von den cybertribes), das subjektiv erlebte Gefühl des Ausgeliefertseins (begriff Verzweiflung infolink: medi-wiki). Sadismus, Masochismus, Pädophilie werden als menschliche Grundkonstanten geleugnet! Exkretion ist stigmatisiert. Handeln im Bewusstsein der Konsequenzen war aufgrund eines fehlenden karma-dat.plugin nur sehr eingeschränkt möglich.

Neben dem tapusystem waren das unidirektionale media (xplain: wurde erst durch den Vorläufer von Xanadu: begriff arpanet abgelöst eg: Fernsehn (Vorläufer des palantir.plugin bzw. des all.side.news.plugin)

Auch die Verschwendung von 99% der neuronalen Ressourcen von welt (die zahlen lassen einen straucheln, da wir uns das heute nicht mehr vorstellen können, aber ja das war einmal so) durch das System Lohnarbeit und der Dualismus (public, private) waren zentrake bugs die erst im 04.21jhd. behoben werden. Im folgenden möchte ich nun die vorgestellen Systeme bzw. Bugs näher erläutern […]“

Kapitel 16

•November 24, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Liebesgrüße aus .jp

Am nächsten Tage entnimmt Herr S. seinem Postfach folgenden Brief. Als er den roten Umschlag öffnet, bemerkt er ein zartes Rosen-Aroma:

„Hello my belove cute

My name is Stella Okoiji ,I am single,How are you?hope you are fine and in perfect condition of health.i am loving,romantic,fun and kind,i come online to serch for a mature man that understand what true-love and marriage is all about.and I like your profile at (forum.schwarzes-bw.de) and will like to establishe a serious relationship with you because after going through your profile at forum.schwarzes-bw.de, i pick interest in you out of billions of people in this world but i hope you will not turn me up side down by my request. In addition, you can contact me directely with my  address as to enable us discuss further on this matte (stella_okoiji@yahoo.ca) and i can give you my picture and more about me.

THANKS AND WAITING TO HEAR FROM YOU SOONEST.

YOURS IN LOVE,
MISS stella“

Lesungstermin steht fest

•November 24, 2008 • Schreibe einen Kommentar

es wird der Donnerstag der 11.12.2009 Uhrzeit 20.30, Ort vorraussichtlich an der Uni

wer was dagegen hat partizipiere an der doodle-Umfrage *gg*

Ausserdem

•November 20, 2008 • Schreibe einen Kommentar

will ich nochmal Werbung dafür machen, sich in den Newsletter einzutragen. *datenkrake*

*sammelwut*

und für die Umfrage für den Termin der Lesung

http://www.doodle.com/participation.html?pollId=7vc3a3t4xbw4ffit

*cthulu*

Kapitel 18

•November 20, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Herr S. öffnet mit Funkeln in den Augen das vor ihm liegende Paket.

Eilbestellung
die subito Lieferbibliotheken haben sich verpflichtet, die Bestellung innerhalb von maximal 24 Stunden zu bearbeiten.

Der Stempel Gefängnisbibliothekvon Abu-Ghraib ist durch den Transport etwas verwischt, aber das eingeschweißte Buch ist intakt:

„Von der Camera Silens zum Panoptikon – Über die Umstrukturierung des Gefängnisses im 21. Jahrhundert“

Kurz überfliegt er die beiligende Notiz: Viel Freude mit diesem Buch. Habe ihnen die wichtigsten Dinge angestrichen. Mit freundlichem Gruß K.

http://de.wikipedia.org/wiki/Camera_silens

http://de.wikipedia.org/wiki/Deprivation

http://de.wikipedia.org/wiki/Black_site

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalfall_von_Amstetten

http://de.wikipedia.org/wiki/Panopticon

http://de.wikipedia.org/wiki/Prisonisierung

http://de.wikipedia.org/wiki/Incommunicado

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachung

Kapitel 17

•November 19, 2008 • Schreibe einen Kommentar

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UNTERBRICH AUF GAR KEINEN FALL DIE KETTE !!!

VERSENDE DIESEN MEMPLEX AN MINDESTENS 5 WEITERE PERSONEN!!!

DAFÜR ERHÄLTST DU EINEN GRATIS iMEM UND EINE iMEM-POSTKARTE!!!

Die Legende von Mem und Zin’Adu

Unter allen Zuständen eines physikalischen Systems, die kompatibel mit dem vorhandenen Wissen über das System sind, ist der zu wählen, welcher die Entropie maximiert.“

<Der menschliche Geist arbeitet anders als der Apparat mittels Assoziation. Kaum hat er sich eine Information beschafft, greift er schon auf die nächste zu, die durch Gedankenassoziation nahegelegt wird, entsprechend einem komplizierten Gewebe von Pfaden, das über die Hirnzellen verläuft. Selbstverständlich hat der menschliche Geist auch noch andere Eigenschaften: Pfade, denen man selten folgt, neigen dazu zu verblassen, Informationen sind nicht vollständig dauerhaft, Erinnerungen sind flüchtig. Aber die schiere Geschwindigkeit des Zugriffs, die Komplexität der assoziationspfade, die Einzelheiten der geistigen Bilder sind beeindruckender als alles andere in der Natur.
Es ist nicht zu hoffen, daß sich dieser geistige Prozeß vollständig künstlich reproduzieren ließe, aber mit Sicherheit sollten wir davon lernen können. In kleinen Dingen könnte dies sogar umgekehrt weiterhelfen, denn Aufzeichnungen sind relativ dauerhaft. Die erste Idee jedoch, die man aus diesem Vergleich beziehen kann, betrifft die Auswahl. Die Auswahl durch Assoziation – und nicht durch Indizierung – müßte hierzu mechanisiert werden. Wir können nicht hoffen, auf diese Weise mit der Geschwindigkeit und Flexibilität, mit der der menschliche Geist einem assoziativen Pfad folgt, gleichzuziehen, aber es sollte möglich sein, den Geist im Hinblick auf die Dauerhaftigkeit und Klarheit der Ergebnisse beim Aufspüren gespeicherter Themen eindeutig zu schlagen.

Stellen Sie sich ein künftiges Arbeitsgerät zum persönlichen Gebrauch vor, das eine Art mechanisierten privaten Zettelkastens oder Bibliothek darstellt. Es braucht einen Namen, und ich denke, fürs erste wird ‚iMem‘ genügen. Ein iMem ist ein Gerät, in dem ein Individuum all seine Bücher, Akten und seine gesamte Kommunikation speichert und das so konstruiert ist, daß es mit außerordentlicher Geschwindigkeit und Flexibilität benutzt werden kann. Es stellt eine vergrößerte persönliche Ergänzung zum Gedächtnis dar.

Der iMem besteht aus einem mobilen Interface und obwohl er auch aus einer gewissen Entfernung bedient werden kann, arbeitet der Benutzer vor allem in direktem Körperkontakt. Oben befinden sich schräge durchscheinende Schirme, auf die das Material bequem lesbar projiziert werden kann. Es gibt eine Tastatur und eine Reihe von Knöpfen und Hebeln. Ansonsten sieht es wie ein gewöhnlicher Schreibtisch aus. Auf einer Seite befindet sich das gespeicherte Material. Das Problem der Masse wird durch hoch effizient verwaltete Flash-Speicherkarten gelöst. Nur ein kleiner Teil im Inneren des iMem dient der Speicherung, der Rest läßt Platz für den Mechanismus selbst. Aber selbst wenn der Benutzer pro Tag 5000 Seiten Material ablegen würde, würde es Hunderte von Jahren dauern, den Speicher zu füllen; also kann er verschwenderisch und frei Neues hinzufügen…>

>>> [DIESEN BEITRAG WEITERLEITEN]

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Kapitel 15

•November 18, 2008 • Schreibe einen Kommentar

„Rosa Rauschen“ – Heraklit

Schnittberichte.de

In der Japanese Theatrical Version des Filmklassikers Zombie von George A. Romero aus dem Jahr 1978. gibt es bei Minute 58 mehrere verschachtelte Freeze Frame auf denen statt der heranstürmenden Zombiemasse, eine Menschenmenge zu sehen ist, Kinder, skatende Jugendliche, eine Clique junger Frauen und ein paar ältere Herren in Anzug. Sie alle tragen Handy-Headsets, Kopfhörer oder Videobrillen, oder blicken gebannt mitten in der Stadt stehende Videobildschirme oder die PSP2 in ihrer Hand. Interessant ist, wenn man in diesem Freeze Frame in die Ecke zoomt, sieht man dort einen jungen Mann panisch über den Straßenbelag rennen. Sobald der Freeze endet ist er nicht mehr zu sehen.

Achja auf dem kaputten Computer, der in der Lastwagen-Szene im Hintergrund steht, flackert kurz folgendes Internetseite auf: „http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/7004674-In-Nigeria-werden-Kinder-zum-Verkauf-gezuechtet,page=1.html&#8220;