Kapitel 17

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UNTERBRICH AUF GAR KEINEN FALL DIE KETTE !!!

VERSENDE DIESEN MEMPLEX AN MINDESTENS 5 WEITERE PERSONEN!!!

DAFÜR ERHÄLTST DU EINEN GRATIS iMEM UND EINE iMEM-POSTKARTE!!!

Die Legende von Mem und Zin’Adu

Unter allen Zuständen eines physikalischen Systems, die kompatibel mit dem vorhandenen Wissen über das System sind, ist der zu wählen, welcher die Entropie maximiert.“

<Der menschliche Geist arbeitet anders als der Apparat mittels Assoziation. Kaum hat er sich eine Information beschafft, greift er schon auf die nächste zu, die durch Gedankenassoziation nahegelegt wird, entsprechend einem komplizierten Gewebe von Pfaden, das über die Hirnzellen verläuft. Selbstverständlich hat der menschliche Geist auch noch andere Eigenschaften: Pfade, denen man selten folgt, neigen dazu zu verblassen, Informationen sind nicht vollständig dauerhaft, Erinnerungen sind flüchtig. Aber die schiere Geschwindigkeit des Zugriffs, die Komplexität der assoziationspfade, die Einzelheiten der geistigen Bilder sind beeindruckender als alles andere in der Natur.
Es ist nicht zu hoffen, daß sich dieser geistige Prozeß vollständig künstlich reproduzieren ließe, aber mit Sicherheit sollten wir davon lernen können. In kleinen Dingen könnte dies sogar umgekehrt weiterhelfen, denn Aufzeichnungen sind relativ dauerhaft. Die erste Idee jedoch, die man aus diesem Vergleich beziehen kann, betrifft die Auswahl. Die Auswahl durch Assoziation – und nicht durch Indizierung – müßte hierzu mechanisiert werden. Wir können nicht hoffen, auf diese Weise mit der Geschwindigkeit und Flexibilität, mit der der menschliche Geist einem assoziativen Pfad folgt, gleichzuziehen, aber es sollte möglich sein, den Geist im Hinblick auf die Dauerhaftigkeit und Klarheit der Ergebnisse beim Aufspüren gespeicherter Themen eindeutig zu schlagen.

Stellen Sie sich ein künftiges Arbeitsgerät zum persönlichen Gebrauch vor, das eine Art mechanisierten privaten Zettelkastens oder Bibliothek darstellt. Es braucht einen Namen, und ich denke, fürs erste wird ‚iMem‘ genügen. Ein iMem ist ein Gerät, in dem ein Individuum all seine Bücher, Akten und seine gesamte Kommunikation speichert und das so konstruiert ist, daß es mit außerordentlicher Geschwindigkeit und Flexibilität benutzt werden kann. Es stellt eine vergrößerte persönliche Ergänzung zum Gedächtnis dar.

Der iMem besteht aus einem mobilen Interface und obwohl er auch aus einer gewissen Entfernung bedient werden kann, arbeitet der Benutzer vor allem in direktem Körperkontakt. Oben befinden sich schräge durchscheinende Schirme, auf die das Material bequem lesbar projiziert werden kann. Es gibt eine Tastatur und eine Reihe von Knöpfen und Hebeln. Ansonsten sieht es wie ein gewöhnlicher Schreibtisch aus. Auf einer Seite befindet sich das gespeicherte Material. Das Problem der Masse wird durch hoch effizient verwaltete Flash-Speicherkarten gelöst. Nur ein kleiner Teil im Inneren des iMem dient der Speicherung, der Rest läßt Platz für den Mechanismus selbst. Aber selbst wenn der Benutzer pro Tag 5000 Seiten Material ablegen würde, würde es Hunderte von Jahren dauern, den Speicher zu füllen; also kann er verschwenderisch und frei Neues hinzufügen…>

>>> [DIESEN BEITRAG WEITERLEITEN]

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~ von maeeutik - November 19, 2008.

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