Kapitel 10

Die Karte von Lucena

Die Karte von Lucena

Feldberichte aus Manhattan

< Sergant Charles Hammilton Smith (11-SEP-8:41) > 978-3150087237

„Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.

Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm.“

In einem Tal nördlich der Pforte von Rohan, mitten in den Fluten des Firat erhebt sich die südliche Festung, die Türme des Saruman Petronas. In der Mitte der Stadt erbauten die Formorer den Etemenanki, einen Turm aus Obsidian, Öl-Sand und den Schädelknochen der serbischen Krieger, die vorher über die Luftbrücke nach Frankreich geschickt wurden, um mit Baumwolle gefüllt zu werden.

Jede Seite des Turms hatte 14 Reihen und 17 Öffnungen, wo die Schädelknochen eingemauert wurden. Bei der Fertigstellung waren es 1.836 Schädel. Heute sind es nur noch 58, da nach Ende der Schlacht die meisten gestohlen oder herausgenommen wurden, um beerdigt zu werden.

Nahe Suanna, am Rand der damals bekannten Welt erhebt sich der elfenbeinerne Taipeh in den Himmel, Sitz des Petrus von Avignon. Um den Taipeh windet sich eine spiralförmige Treppe, die sich laut Augenzeugenberichten abgrundtief senkt und weit empor erhebt. Das Ende der Treppe führt in einen vollkommen weißen Raum: Das Zimmer 101. Darin befindet sich einer der Palanthiri, wahrscheinlich Telescreen, eine Glaskugel die eine Koralle umschließt.

Wir werden geradezu in die Höhe getrieben, eilig nehmen wir Stufe für Stufe, immer höher hinauf, und ruhen nicht eher, bis wir oben atemlos aus dem halbdunklen Bauch des Turmes auf die Plattform treten, ins blendend helle Licht.

Wenn man die Bachmann Street gen Osten geht, steht man beizeiten vor dem Schwärzesten Haus, genannt das die Galerie des Tretjakov, dem Sitz des Königs. Das Gebäude ist 13,10 m hoch und hat eine Grundfläche von 11,03 m × 12,62 m. Die vier Ecken zeigen ungefähr in die vier Himmelsrichtungen.

Der Eingang zum Inneren befindet sich in 2 m Höhe an der Nordostwand. Er wird durch eine Holztreppe auf Rädern erreicht, die gewöhnlich zwischen dem bogenförmigen Tor von Maruk und dem von Zababa gelagert wird. Im Inneren der Palastes befindet sich ein Marmorfußboden. Zwanzig Bücherregale, fünf breite Regale auf jeder Seite, verdecken alle Seiten außer dem Eingang.

Die Festung am Ischtar-Tor ist ein im Mittelalter errichteter Komplex aus mehreren befestigten Gebäuden entlang des Firat, der als Festung, Starkhaus, königlicher Palast und Gefängnis, insbesondere für Gefangene der Oberklasse, diente. Von weitem wirkt seine Form quadratisch, aber drei der Ecken bilden keine rechten Winkel und alle vier Seiten sind verschieden lang.

Bewacht wird das Portal der Festung von die Gefolgsleute des Sir Lancelot, der Guardia Svizzera Pontificia, gekleidet in die klassischen heraldischen Farben weiß und grün. An der Seite tragen sie Nunchaku und Kama, auf der Brust das schwarze Kreuz.

Der Mittelbau des Palastes wird im ersten Geschoss auf seiner gesamten Breite von der Raumflucht des 75 Meter langen und zehn Meter breiten Spiegellabyrinths und von den Salons des Krieges und des Friedens eingenommen. Das Labyrinth verbindet die beiden Salons und macht mit seinen 30 stuckgefassten, den König verherrlichenden Deckengemälden und den insgesamt 357 Spiegelflächen und einen überwältigenden Eindruck.

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~ von maeeutik - November 7, 2008.

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