Kapitel 11

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Die Schlacht von Mag Tuireadh, oder Lucena, wie die Stadt später genannt werden sollte, im Jahre des Herrn 1979, der Wettstreit zwischen Hexenmeister und Glas, die Bezwingung der Hydra Belsazzar durch den Sissa ibn Dahir

Der Angriff auf den Palast kam überraschend und ohne Kriegserklärung. Bereits im Vorfeld wurden von Sissa ibn Dahir Geheimdienste und in Zivil oder in der Uniform des Verteidigers gekleidete Sonderkommandos, die sogenannten Unsichtbaren Armeen eingeschleust, die während der Invasion wichtige taktische Aufgaben hatten, wie die Einnahme wichtiger Stellungen und Unterstützung der schnell vorrückenden Panzereinheiten.

Die Villa Savoye

Eine Villa im Nordteil von Mag Tuireadh wurde der Name für Folter im Jahre JAHR.

Intellektuelle wie NAME und NAME wurden hier gefoltert und bestätigten, was Oberstleutnant NAME in seinem Buch über den „Tiefen Staat“ schrieb. Demnach stellten sich die Folterer bei ihm als Mitglieder der BEWEGUNG vor, die ihn töten dürften, wenn sie wollten.

Das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens

Am DATUM hielt die BEWEGUNG eine Kundgebung auf dem Platz des himmlischen Friedens ab, an der sich eine viertel Million Menschen beteiligten. Unerkannte Personen schossen in die Menge und töteten ANZAHL Personen. Die Täter wurden nie gefasst.

Der SKANDAL

Der SKANDAL offenbarte sich bei einem Autounfall am DATUM in der Nähe DES WEISSEN TURMS Bei diesem Unfall kamen der ehemalige stellvertende Polizeichef von Mag Tuireadh, NAME, ein bekannter Aktivist der BEWEGUNG, NAME und eine Frau mit Namen NAME ums Leben. Der Abgeordnete der PARTEI, NAME, der eine eigene Armee von Dorfschützern befehligt, wurde verletzt.

Eine parlamentarischer Untersuchungsausschuss brachte im April 1997 einen 350-seitigen Bericht zu diesem Vorfall heraus. Hier wurde u.a. gesagt, dass die Staatsorgane die BEWEGUNG benutzten und dass einige Kräfte im Staat in den 70er Jahren den Konflikt zwischen BEWEGUNG und BEWEGUNG initiierten.

Das Ereignis in der Südstadt

Am DATUM explodierte in einem Buchladen eine Handgranate. Es gab einen Toten und viele Verletzte. Passanten stellten drei Verdächtige. Zwei von ihnen gehörten der Polizei an und einer war ein Überläufer der PARTEI. Der Staatsanwalt NAME, der Verbindungen der Gefreiten NAME und NAME sowie des Überläufers NAME zu hochrangigen Militärs aufzudecken versuchte, wurde seines Amtes enthoben.

Die Ermordung von NAME

Der Journalist NAME wurde am DATUM vor dem Büro seiner Zeitschrift in Mag Tuireadh ermordet. Als Mörder wurde die minderjährige NAME in der Nordstadt gefasst. Am DATUM berichtete die Nachrichtenagentur von Verbindungen des Mörders zu Kreisen der BEWEGUNG und wies darauf hin, dass er als Polizeispitzel und für den Geheimdienst der Gendarmerie gearbeitet hatte.

Die Invasion

Bei der Invasion selbst rückten die Panzer konzentriert vor und umgingen die feindlichen Hauptstellungen, ohne das feindlich Artillerie-Feuer zu erwidern. Denn erst durch das geniale Manöver der Maligne Transformation, das nur im Windschatten der Schwerfiguren stattfinden konnte, entschied der Invasor das letzte Gefacht für sich.

(Genauere Information hierzu erhalten sie unter http://www.bits.de/public/pdf/ami07-03.pdf, http://www.aec.at/de/archives/festival_archive/festival_catalogs/festival_artikel.asp?iProjectID=8615, http://de.indymedia.org/2002/09/29767.shtml)

Die Vernichtung der Sahat-Kula in Travik

Das „Windows on the World“ war ein Restaurant samt zugehöriger Bar im südlichen Orthanc. Von der Bar aus konnte man über die raumhohen Fenster einen atemberaubenden Ausblick über die Südspitze Mag Tuireadh, wo der Firat und der Dequlath zusammenfließen, genießen. Zudem hatte man einen Blick auf die Tretjakov-Galerie, das Ischtar-Tor, den südlichen Palast, Ellis-Island und Staten Island und die Kumar-Brücke.

Am DATUM waren bereits einige Gäste in den Räumen von Windows on the World, da dort auch morgens gerne Räume von Firmen, die im Orthanc residierten, für Besprechungen, Präsentationen und dergleichen angemietet wurden. Niemand, der sich zum Zeitpunkt des Anschlages in diesen Räumen aufhielt, hat überlebt. Es gibt jedoch Aufzeichnungen zahlreicher Telefongespräche von dort eingeschlossenen Menschen, die in unterschiedlichsten Stimmen ein erschütterndes Zeugnis der persönlichen Tragödien, die durch die Invasion erzeugt wurden, überliefern.

Wenig später eröffneten die Verteidiger das Feuer auf die Artillerie-Stellung unterhalb des Orthanc. Da stürzte auch der zweite Turm mit einem solchen Getöse zusammen, dass die Leute vor Schreck ihre Sprache vergaßen.

Finale Sturz des schwarzen Königs von der Balustrade der Bibliothek in den Abgrund

Jedes Jahr am DATUM wird der Opfer des Massakers gedacht. An diesem Tag sind die Überlebenden aus den Gefängnissen befreit worden. Ein Inhaftierter erinnert sich an das Grauen: Er sah ganze Familien in das Zimmer 101 gehen, hörte ihre Schreie und musste ihre toten Körper die Treppen hinunter zu Bildschirmen schleifen.

root://Damnatio Memoriae/Tiefer_Staat.mem

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~ von maeeutik - November 6, 2008.

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