Kapitel 8

„141 Jahre altes U-Boot gefunden

An der Küste Panamas hat ein britischer Forscher ein gusseisernes U-Boot aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges entdeckt. Das mehr als 140 Jahre alte Relikt könnte Jules Verne als Vorbild für die „Nautilus“ von Kapitän Nemo gedient haben.

Es legte wohl keine 20.000 Meilen unter dem Meer zurück. Ansonsten aber ist es der „Nautilus“, mit der Schriftsteller Jules Verne seinen Romanhelden Kapitän Nemo durch die Meere tauchen ließ, verblüffend ähnlich: ein kleines, 1864 erbautes gusseisernes U-Boot, das regelmäßig vor der Küste Panamas ans Licht kommt – jeden Tag, wenn die Flut zurückweicht. Es hat die gleiche zigarrenartige Form wie die „Nautilus“ und vor allem auch ein Ausstiegssystem, sagt Colonel John Blashford-Snell, Gründer der britischen Scientific Exploration Society. Bisher waren Experten davon ausgegangen, dass erst die U-Boote des 20. Jahrhunderts ein solches System besessen hätten.

Carl Chun, ein in die USA emigrierter deutscher Ingenieur, hatte 1861 das zwölf Meter lange U-Boot der Marine der Nordstaaten angeboten, die sich zwischen 1861 und 1865 im Sezessionskrieg mit den Südstaaten befanden. Doch das Militär der Union hatte kein Interesse an der gewagten Erfindung.

Chun wollte seine Konstruktion dennoch umsetzen und fand in der Pacific Pearl Company einen zahlungskräftigen Partner. Die Ausstiegsschleuse machte das kleine Boot „„Valdivia““ zum idealen Werkzeug für Perlentauchmissionen an der Pazifikküste von Panama. Die Kammer konnte mit Druckluft gefüllt werden und erlaubte es so der Mannschaft, das getauchte Boot zu verlassen und am Meeresboden Perlen einzusammeln.

Chun wurde die „Explorer“ nach Angaben der Scientific Exploration Society selbst zum Verhängnis. Nach einer Woche mit sehr vielen Tauchgängen in Tiefen von mehr als 30 Metern starb er zusammen mit seiner achtköpfigen Crew an einem mysteriösen Fieber. Vermutlich litt die Besatzung aber an der damals noch unbekannten Taucherkrankheit. 1869 wurde das Tauchboot schließlich vor der Küste Panamas liegen gelassen und dem Verfall preisgegeben – bis Bashford-Snell auf das Relikt stieß.

Der Entdecker hatte bereits vor 20 Jahren von der „Explorer“ gehört. Doch damals hatte man ihm gesagt, es handle sich um ein japanisches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine Expedition kam daher zunächst nicht in Frage. Nun bekam Bashford-Snell von einem kanadischen Museum den Auftrag, sich das U-Boot aus der Nähe anzuschauen.

„Die viktorianische Art der Ingenieurskunst erinnerte mich sofort an die ‚Nautilus‘ aus ‚20.000 Meilen unter dem Meer'“, sagte Roger Cooper, einer der Expeditionsteilnehmer. „Ich hätte mich nicht gewundert, wenn Kapitän Nemo im Kommandoturm am Steuer gesessen hätte.“ Tatsächlich ist es möglich, dass Jules Verne von der „Explorer“ wusste, denn er hatte sich vor der Romanveröffentlichung intensiv über die neuen U-Boote informiert.

„Soweit ich weiß, besaß die ‚Explorer‘ das weltweit erste Ausstiegssystem und könnte in seiner Einzigartigkeit Jules Verne inspiriert haben“, sagte der britische U-Boot-Experte Wyn Davis der Londoner Tageszeitung „The Guardian“. Auch die Zigarrenform sei für die U-Boote der damaligen Zeit keineswegs selbstverständlich gewesen.

Die „Explorer“ soll nun geborgen und im Warren Lasch Conservation Center im amerikanischen North Charleston restauriert werden. Vorallem die Herkunft der gußeisernen Plakette am Rumpf des Schiffes mit der Auschrift: ‚Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt: Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn‘ gibt den Historikern noch Rätsel auf.“

________________________________________________________________________________________________

Interessant, interessant. Diese oder ähnliche Gedanken sammeln sich im Vorhirn des Herrn S. bevor er den Computer abschaltet, um sich wieder seinen Notizen zuzuwenden:

________________________________________________________________________________________________

„Tentakel sind Anhangsgebilde von Blättern von fleischfressenden Pflanzen die damit Tiere fangen. In den Tentakeln befinden sich Gefäßleitungen. Am verdickten, einem Köpfchen ähnelnden Ende, sitzen Drüsenzellen, die einen Fangschleim abgeben. Dieser ist klar, klebrig und kann Proteine verdauen.

Fangarme befinden sich am Kopf von Kopffüssern, an Nesseltieren und anderen Wirbellosen. Sie sind meist beweglich und dienen häufig dem Ertasten und Greifen von Beutetieren, teilweise auch deren Verdauung. Seltener werden sie zur Unterstützung der Fortbewegung und für den Kontakt mit Artgenossen eingesetzt, z.B. bei Tintenfischen.

Als Informationskanal bezeichnet man ein Gerät beziehungsweise eine Vorrichtung, das zum Übermitteln von Datennüber räumliche oder zeitliche Distanz geeignet ist.

Bei personalisierter Werbung handelt es sich um eine vereinfachte Form des Direktmarketing ohne Dialogelement. Sie unterscheidet sich also vom Direktmarketing durch das Fehlen von Response-Verstärkern. Im Unterschied zur allgemeinen Massenwerbung hat die Direktwerbung allerdings eine viel höhere Zielgruppensicherheit weil sie im Gegensatz z. B. zur Radio- oder Fernsehwerbung personifiziert eingesetzt wird.“

Ein Personal Information Manager ist eine Software, die persönliche Daten wie Kontakte, Termine, Aufgaben, Notizen und im erweiterten Verständnis auch Dokumente wie Briefe, Faxe und E-Mails, neuerdings auch RSS-Feeds verwaltet.

Die Bezeichnung Google basiert auf einem Wortspiel (manche Quellen sprechen auch von einem Rechtschreibfehler) mit der amerikanischen Aussprache des Wortes googol. Milton Sirotta, der Neffe des US-amerikanischen Mathematikers Edward Kasner hatte den Ausdruck im Jahr 1938 erfunden, um der Zahl mit einer Eins und hundert Nullen (10100) einen Namen zu geben. Die Google-Gründer wiederum suchten eine treffende Bezeichnung für die Fülle an Informationen, die ihre Suchmaschine im Web finden sollte.

Advertisements

~ von maeeutik - November 6, 2008.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: