Gewinnspiel Manuskript

•Dezember 15, 2008 • Schreibe einen Kommentar

<!– @page { size: 8.5in 11in; margin: 0.79in } P { margin-bottom: 0.08in } –>

Johann Schweiger

loc://black_goat_978-3883962559

RFID Transponder

loc://phb 148:p/t87_20S_123

Passepartout

loc://www.pandorabots.com/pandora/talk?botid=e4b06c1d4e36ac9c

Randall Duk Kimm

loc://N47°40.000_E 009°10.000_*_ black_tube

Kapitel 21

•Dezember 15, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Menschen (Homicidae) gehören zu den staaten-, bzw. netzwerkbildenden Insekten und stellen eine Familie innerhalb der Primaten (Euarchontoglires) dar.

Rund 12.500 Arten sind bekannt, davon 180 in Europa. Menschen kommen jedoch in fast allen Weltregionen vor, so findet man sie auch am Polarkreis, im Hochgebirge und in der Wüste. Ausnahmen sind Island, Grönland, die Antarktis und Teile von Polynesien. Besonders zahlreich sind sie in den urbanen Urwäldern. Fossil lassen sie sich zum ersten Mal in der frühen Kreidezeit vor rund 130 Millionen Jahren nachweisen.

Ein typischer menschliches Staatsgebilde besteht überwiegend aus unfruchtbaren Arbeitskräften und kann mehrere Millionen Individuen umfassen. Daneben existieren in jeder Kolonie eine oder mehrere Manager, welche die reproduktive Rolle inne haben. Die phantasiebegabten Individuen haben einzig die Aufgabe, die unfruchtbaren Arbeitskräfte während der arbeitsfreien Zeit zu zerstreuten bzw. zu programmieren. Die ArbeiterInnen sind meist wesentlich kleiner als die sich fortpflanzenden Individuen und flügellos. Am Hinterleib haben sie Giftdrüsen, die bei vielen Arten in einen Giftstachel münden. Oft ist dieser jedoch zurückgebildet oder fehlt ganz. Die Kommunikation mit anderen Individuen erfolgt nur noch privat über virtuelle Kanäle, welche den Zustand des Incommunicado aufgrund der Auflösung der res publica durch den Wandlungsprozess hin zur Informationsgesellschaft nur unzureichend kompensiert. Unter den Tieren herrscht eine durch Konsumdruck erzwungene Arbeitsteilung und es gibt unter anderem Brutpflegerinnen, Nestbauerinnen oder Nahrungssucherinnen. Staaten, respektive Netzwerke bzw. Subkulturen verhalten sich ihren Nachbarn gegenüber in der Regel extrem aggressiv […]

Da freut man sich doch auf die Lesung

•Dezember 10, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Hat Nicolai gestern abend am Sternenplatz gefunden…. Was auch immer?!?!?!

der Rest auf http://www.flickr.com/photos/32297270@N03/

Die Lesung – 11.12.2008! 20.15 in H307 (an der Universität Konstanz)

•Dezember 3, 2008 • 3 Kommentare

flyer2-11

In diesen zwei Stunden werden ihnen serviert:

x Spoken Word Poetry: Worte in Bewegung. Lyrik-Singularitäten voll aufs Trommelfell!

x Auszüge aus dem postmodernen chaoticFiction-Roman Koan64 – Tagebuch eines Hikikomori

x Chiptunes, Freetekkno, Netlabel: freie Musik für freie Menschen, Creative Commons Electro vom feinsten

Hörprobe: http://au.youtube.com/watch?v=NtUVC11ba4g

x Absinth, die grüne Fee, das Rauschmittel der Avantgarde-Künstler

x Kokmok, Kräuterlikör, Koks in legal und mit Bio-Siegel (www.sensatonics.de)

und dannach gehts wird gleich weiter gefeiert: Im R-Gebäude auf der Chemiker-Party!

Karten gibts im Vorverkauf beim ASTA und der schwarzen Geiß, aber erst ab ca. 5.12, wenn ich sie ausgedruckt habe..

Koan64 auf Flickr

•Dezember 2, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Heyho Folks,

schon gesehen, es gibt erste Bilder zum Koan64 auf flickr. Lecker Streetart aus Konstanz am schönen Bodensee.

Klickt doch mal rein: http://www.flickr.com/photos/32297270@N03/

P.S Countdown bis zur Lesung: 9 Tage..

Kapitel 19

•Dezember 1, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Über die Tücken des Glasperlenspiels

Das Glasperlenspiel – in welcher Form auch immer es gespielt wird – ob in der Schafgarben-Tradition des alten chinesischen Orakels, in den elektronischen Versionen des Dj M8 Pintens (TKO CreW), das Schachspiel im Magischen Theater, das Great Game eines L. Ron. Hubbard oder das Abstraktionsspiel nach Vilem Fluser, es ist immer der eine gleiche  Effekt, der allen Spielweisen letzen Endes das Genick bricht: Die Immersion!

Die Angelschnur windet sich nicht durch einen Knoten um den Hals des Spielers zur Schlinge, es stülpt sich auch nicht aus zu einem Netz in dem derselbige als Phish sich schlußendlich verstrickt, nein vielmehr ist es die Spirale zu der das Kabel sich in immer kleineren Kreisen zusammenschnurrt, die durch den gleichförmigen, stetig steigenden Fluß ihrer Bewegung ihn fast hypnotisch in seinen Bann zieht, bis er als letztes auch während den Spielpausen kabellos mit dem Spiel verbunden bleibt, da seine Einbildungskraft ein Ausmaß angenommen hat, dass abstrakte Wirklichkeit und konkrete Berechnung zu ununterscheidbaren Kategorien verschmolzen sind.

Und so wechselt der Dealer Button unmerklich vom Komponisten zum Kabel. Die Karten werden neu gemischt: Faites vos jeux!

Anmerkungen des Vampyroteuthis

•Dezember 1, 2008 • Schreibe einen Kommentar

„Der Künstler vergisst, daß er an der Übertragung erworbener Information an andere Menschen engagiert ist, und er erlaubt dem Gegenstand, sein Engagement zu verschlucken. Diese typisch menschliche Absorption des existentiellen Interesses durch das Objekt, diese Arbeitsmoral droht aus den Objekten nicht Kommunikationsmedien, sondern Kommunikationsbarrieren zwischen Menschen zu machen. Das ist im Grunde genommen der lächerliche Irrtum, auf dem die menschliche Kunst beruht, und der aus vampyroteuthischer Sicht an den Tag tritt.“